Landhaus-Seiler - Schwarzwald-Nationalpark

wir sind ganz nah dran !
 

Typisch schwäbisch...

Am achten Tag verteilte Gott die Dialekte. Als er mit allen Volksstämmen durch war, beschwerte
sich der Schwabe, er hätte keinen abbekommen. Da meinte Gott:" Ha, no schätz halt wia i !"
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Eigenartig...
                             Nirgendwo ist die Eigenart der Menschen besser zu erkennen als in seiner Mundart.
                             Wie gut erkennt man gerade in der schwäbischen Mundartdichtung,  wie die rauhe
                             Schale des Schwaben sich öffnet und sein Humor und Mutterwitz, seine Wärme und
                             Bodenverwachsenheit  sich offenbaren.  Siegfried Ruoß

 


                                              Hälenga zammahocka = Heimlich zusammensitzen


                                       Die Wirtshausfenster leuchten verlockend, besonders an dunklen Winterabenden.
                                    Das zieht auch die Schwaben hinein in die Gaststube. Geschickt dabei, dass
                                    durch die hier in der Regel farbigen Scheiben keiner von außen so genau
                                    erkennt, wer  drinnen sitzt! Nicht, dass man sich angesichts des sprichwörtlichen
                                    Fleißes den abendlichen Wirtshausbesuch nicht verdient hätte, doch braucht
                                    es ja nicht jeder gleich zu wissen.


Abstand

In einem Offenburger Lokal sucht ein Badener in der überfüllten Gaststube einen freien Platz. An einem Zweiertisch entdeckt er eine einzelne Person, offensichtlich ein Schwabe. "Guete Tag", sagt der Badener fröhlich. Der Schwabe würdigt ihn keines Blickes. "Isch der Platz nebe Ihne noch frii?" - Der Schwabe äußert sich nicht und futtert weiter. Der Badener setzt sich neben ihn und wünscht: "Guete Appetit!". Wieder kommt keinerlei Reaktion.

Eine Dame mit Sammelbüchse betritt den Raum und tippt kurz darauf auch dem Badener auf die Schulter: "Mir sammlad für d' Caritas". Sofort greift dieser zum Geldbeutel und spendet 5 Euro. Daraufhin streckt die Dame dem Schwaben die Büchse hin. Der hebt sein Haupt, deutet auf den Badener und sagt: "Mir khörad zamma!".